Jackpots.ch Aus unserem Test: Die allererste Online-Konzession der Schweiz, erteilt am 5. Juli 2019 an das Grand Casino Baden – Konzessionsnummer 516-003-01.
Legal ist ein Online Casino in der Schweiz nur mit einer Konzessionserweiterung des Bundesrats – und die besitzen genau zehn Anbieter. Jeder von ihnen gehört zu einer Spielbank, die auch ein Haus vor Ort betreibt. Wer eine Adresse prüfen will, braucht also keine Vermutung, sondern einen Blick ins Verzeichnis der ESBK.
Acht dieser zehn haben wir mit eigenem Konto und eigenem Geld getestet, von der Registrierung bis zur Auszahlung. Die beiden jüngsten, Admiral und Casineo, folgen, sobald sie einen vollständigen Testzyklus hinter sich haben.
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Jackpots.ch Aus unserem Test: Die allererste Online-Konzession der Schweiz, erteilt am 5. Juli 2019 an das Grand Casino Baden – Konzessionsnummer 516-003-01.
Swiss Casinos Aus unserem Test: Betrieben von der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon SZ, online seit dem 2. September 2019 – die Konzession 2023-B-17-E steht in den AGB.
myCasino Aus unserem Test: Die Online-Plattform des Grand Casino Luzern, am Netz seit dem 22. August 2019 – Konzession 2023-A-12-E.
Casino777
Swiss4Win Casino
Pasino Casino
StarVegas Casino
7Melons 18+ | Es gelten die AGB des Anbieters. Verantwortungsbewusst spielen.
Bonusangaben aller Anbieter geprüft am
Zehn Marken tragen aktuell eine gültige Konzessionserweiterung für den Online-Betrieb. Grundlage ist das Verzeichnis der ESBK, das wir bei jeder Aktualisierung neu abgleichen. Die acht etablierten testen wir laufend – die beiden Tessiner Neuzugänge Admiral und Casineo stehen im Ratgeber zu den neuen Casinos.
| Marke | Konzessionsinhaberin | Ort | Online seit |
|---|---|---|---|
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden AG | Baden AG | 5. Juli 2019 |
| mycasino.ch | Grand Casino Luzern AG | Luzern LU | 22. August 2019 |
| SwissCasinos.ch | Casino Zürichsee AG | Pfäffikon SZ | 2. September 2019 |
| Casino777.ch | Casino Davos AG | Davos GR | 9. September 2019 |
| StarVegas.ch | Casino Interlaken AG | Interlaken BE | 24. Februar 2020 |
| 7melons.ch | Grand Casino Kursaal Bern AG | Bern BE | 15. September 2020 |
| Pasino.ch | Casino du Lac Meyrin SA | Meyrin GE | 16. November 2020 |
| Swiss4Win.ch | Casinò Lugano SA | Lugano TI | 1. März 2021 |
| admiral.ch | Casinò Admiral SA | Mendrisio TI | 16. Juli 2025 |
| casineo.ch | Casinò Locarno SA | Locarno TI | März 2026 |
Drei Marken sind wieder verschwunden: GoldenGrand (Airport Casino Basel, bis Juli 2025), GamrFirst (Casino Montreux, bis Oktober 2025) und HurrahCasino (Casino Neuchâtel, bis Ende 2022) – wer diese Namen heute online findet, sieht eine Kopie ohne Konzession. Und bwin.ch hat keine Schweizer Konzession.
Die Konzession erteilt der Bundesrat, nicht eine Behörde im Ausland und auch nicht die ESBK selbst. Die Eidgenössische Spielbankenkommission prüft die Gesuche, bereitet den Entscheid vor und beaufsichtigt danach den laufenden Betrieb – bis hin zur Zulassung jedes einzelnen Spiels.
Die aktuelle Konzessionsrunde wurde am 29. November 2023 vergeben und läuft bis 2044. Landbasiert gibt es 20 Spielbanken, neun mit Konzession A und elf mit B; online anbieten darf nur, wer zusätzlich die Erweiterung erhalten hat. Wer also liest, ein neues Casino sei «auf dem Weg zur Schweizer Lizenz», kann das leicht einordnen: Ohne Spielbank im Rücken führt dieser Weg nirgendwohin.
Für Lotterien und Sportwetten ist eine andere Behörde zuständig: die Gespa. Wer auf einer Casino-Seite mit einer Gespa-Lizenz wirbt, verwechselt entweder die Behörden – oder hofft, dass du es tust.
Ein Blick auf die Konzessionsnummern verrät mehr, als man denkt. Swiss4Win trägt die Erweiterung 2023-A-11-E, Pasino die 2023-B-14-E – das A und das B stehen für die zwei Konzessionsarten der Spielbanken. Häuser mit Konzession A dürfen ihr Spielangebot ohne gesetzliche Obergrenzen führen, bei Konzession B setzt das Gesetz Grenzen etwa bei Einsätzen und Jackpots.
Für dich als Online-Spieler ist der Unterschied klein: Die Erweiterung für den Online-Betrieb können beide Konzessionsarten erhalten, und die Aufsicht der ESBK gilt für alle gleich. Von den 20 landbasierten Spielbanken haben neun eine Konzession A und elf eine B.
Das Geldspielgesetz teilt den Markt in drei Kategorien mit je eigener Aufsicht. Für die Frage, ob ein Online Casino legal ist, zählt nur die erste.
Slots, Roulette, Blackjack, Poker gegen das Haus – online nur mit erweiterter Konzession einer Schweizer Spielbank. Aufsicht: die ESBK.
Lotterien, Sportwetten und grosse Geschicklichkeitsspiele. Dafür ist die interkantonale Aufsicht Gespa zuständig – in der Schweiz heisst das Swisslos und Loterie Romande.
Kleinlotterien, lokale Sportwetten und kleine Pokerturniere. Bewilligt und beaufsichtigt von den kantonalen Behörden, nicht vom Bund.
Seit dem 1. Januar 2019. An diesem Tag trat das Geldspielgesetz in Kraft, das die Stimmbevölkerung im Juni 2018 angenommen hatte. Es öffnete den Online-Markt – und schloss ihn zugleich für alle, die keine Schweizer Spielbank betreiben. Neue Casinos kommen seither nur dazu, wenn eine Spielbank eine eigene Konzessionserweiterung erhält.
Die ersten Anbieter gingen im Sommer 2019 ans Netz: Jackpots.ch machte im Juli den Anfang, mycasino.ch und Swiss Casinos folgten im August und September. Gleichzeitig kam das zweite Instrument des Gesetzes zum Einsatz, die Sperrliste gegen ausländische Anbieter – beides zusammen ist das Schweizer Modell: ein kleiner, streng beaufsichtigter legaler Markt und Zugangssperren gegen den Rest.
Du brauchst dafür keine Fachkenntnis, nur die Fusszeile und das amtliche Verzeichnis. Die drei Schritte unten funktionieren bewusst auch unterwegs am Handy, ohne Registrierung und ohne dass du der geprüften Seite selbst irgendetwas glauben musst.
Legale Anbieter nennen sie am Seitenende: Jackpots.ch etwa 516-003-01, Swiss4Win 2023-A-11-E, StarVegas 516-010-01. Fehlt jede Nummer, ist die Seite mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zugelassen.
Die Nummer allein genügt nicht, sie lässt sich abschreiben. Massgebend ist, ob die Marke im Online-Spielbanken-Verzeichnis der ESBK steht – der Abgleich dauert eine Minute.
Eine Schweizer Domain kann jeder registrieren. hurrahcasino.ch war einmal ein legales Angebot; heute leitet die Adresse zu einem Anbieter ohne Schweizer Konzession weiter.
Für dich als Spieler nicht – das stellt die ESBK ausdrücklich klar. Strafbar macht sich der Anbieter, nicht der Gast. Trotzdem ist der Unterschied gross: Ausländische Seiten, die sich an Schweizer Publikum richten, landen auf der Sperrliste, Ende August 2026 waren es 3’567 Domains.
Was dir bei einem gesperrten Anbieter fehlt, merkst du erst im Streitfall. Keine Aufsichtsbehörde, an die du dich wenden kannst, kein durchsetzbarer Anspruch auf Auszahlung – und Gewinne sind in voller Höhe steuerpflichtig, während sie bei Schweizer Online-Anbietern bis zu einer Freigrenze von über einer Million Franken steuerfrei bleiben.
Details zu Steuern und zur Sperrliste stehen auf der Startseite in den Abschnitten «Muss ich Gewinne versteuern?» und «Sperrliste & Betrug».
Die Schweiz sperrt nicht bewilligte Online-Casinos auf Netzebene: Die ESBK führt eine öffentliche Sperrliste, die Schweizer Internetanbieter umsetzen müssen. Bei unserem letzten Abgleich am 25. August 2026 umfasste sie 3’567 Domains – und sie wächst laufend, weil gesperrte Anbieter unter neuen Adressen wieder auftauchen.
Wichtig für die Einordnung: Auf der Liste zu stehen heisst illegal anzubieten – nicht illegal zu spielen. Strafbar macht sich der Betreiber. Für dich fehlen aber Aufsicht, Auszahlungsanspruch und Spielerschutz, und Gewinne sind voll steuerpflichtig. Ob eine Adresse gesperrt ist, prüfst du direkt in der offiziellen Liste der ESBK – der Link steht in den Quellen.
Zehn: Jackpots.ch, mycasino.ch, Swiss Casinos, Casino777.ch, StarVegas.ch, 7melons.ch, Pasino.ch, Swiss4Win, Admiral und Casineo. Jede Marke gehört zu einer landbasierten Spielbank mit Konzessionserweiterung.
Nein. bwin besitzt keine Schweizer Konzession und darf hier keine Casinospiele anbieten. Dasselbe gilt für die meisten international bekannten Wettmarken.
Nein, als Spieler nicht – die ESBK sagt das ausdrücklich. Du verzichtest aber auf Aufsicht, Auszahlungsanspruch und Steuerfreigrenze und trägst das Risiko allein.
Fusszeile lesen und die Marke im Online-Spielbanken-Verzeichnis auf esbk.admin.ch suchen. Steht sie dort nicht, ist die Seite nicht zugelassen – unabhängig davon, welche Siegel sie zeigt.