Jackpots.ch Aus unserem Test: Einzahlen per Revolut-Karte läuft problemlos übers Kartenfeld – Auszahlungen an Revolut-IBANs lehnt die FAQ dagegen ab.
Eine eigene Revolut-Taste suchst du in Schweizer Casino-Kassen vergeblich – und brauchst sie auch nicht. Die Revolut-Karte ist eine ganz normale Visa oder Mastercard und funktioniert überall dort, wo diese akzeptiert werden – grundsätzlich also bei allen acht Casinos in unserem Vergleich, mit einem Fragezeichen einzig bei StarVegas.
Der Haken sitzt am anderen Ende. Mehrere Casinos lehnen Auszahlungen an Revolut-IBANs ab. Was geht, was nicht und warum – der Faktencheck, geprüft am 22. Oktober 2026.
Aktualisiert am:
Jackpots.ch Aus unserem Test: Einzahlen per Revolut-Karte läuft problemlos übers Kartenfeld – Auszahlungen an Revolut-IBANs lehnt die FAQ dagegen ab.
Swiss Casinos Aus unserem Test: Einzahlen per Revolut-Karte ja – Auszahlungen an Revolut, Yuh, Wise und ausländische IBANs schliesst die Hilfeseite ausdrücklich aus.
myCasino Aus unserem Test: Revolut-Karte fürs Einzahlen ja – Auszahlungen an Revolut und Yuh lehnt die FAQ ausdrücklich ab, Yapeal funktioniert dagegen.
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Revolut ist eine App-Bank, gross geworden mit Konto und Karte per Handy und günstigem Währungswechsel. Das Konto von Schweizer Kunden liegt bei der Revolut Bank UAB in Litauen, die von der Europäischen Zentralbank beaufsichtigt wird; in der Schweiz tritt Revolut über die FINMA-bewilligte Revolut (Switzerland) AG auf. Die Karten wiederum gibt eine dritte Gesellschaft heraus: die Revolut Switzerland Payments AG – eine Schweizer Aktiengesellschaft.
Für den Casino-Alltag zählt der letzte Punkt: Die Karte ist eine reguläre Visa oder Mastercard und läuft laut Revolut überall, wo diese Netzwerke akzeptiert werden. Inzwischen bietet Revolut zudem virtuelle Schweizer IBANs an – dazu gleich mehr, denn genau dort beginnt das Auszahlungsproblem.
Nicht nach «Revolut» suchen – den Eintrag gibt es nicht. Stattdessen Visa oder Mastercard wählen und die Daten der Revolut-Karte eingeben, physisch oder virtuell aus der App.
Revolut steht auf Apples Schweizer Herausgeberliste: Karte im Wallet hinterlegen und per Face ID zahlen. Der Weg über Apple Pay ist der schnellste – und die Kartennummer bleibt dabei geheim.
3-D Secure bestätigt Revolut per Push-Nachricht in der eigenen App. Ohne Freigabe bricht die Zahlung ab.
Casino-Kassen rechnen in Franken ab. Wer CHF auf dem Revolut-Konto hält, zahlt ohne Umrechnung – wer aus einem EUR-Guthaben zahlt, löst den Währungstausch mit dessen Konditionen aus.
Hier wird es konkret: mycasino und Swiss Casinos schliessen Auszahlungen an Revolut in ihren Hilfeseiten ausdrücklich aus – Swiss Casinos nennt in einem Zug auch Yuh, Swissquote, Wise und ausländische IBANs. Jackpots.ch lehnt Revolut laut seiner FAQ ebenfalls ab, 7Melons formuliert vorsichtig «nicht garantiert». Die übrigen äussern sich nicht.
Der Grund liegt in der Konstruktion: Die Geldspielverordnung verlangt ein Zahlungskonto, das auf deinen Namen lautet. Revoluts Schweizer IBAN ist aber ein virtuelles Konto – formale Kontoinhaberin ist die Revolut Bank UAB, du bist wirtschaftlich Berechtigter. Diese Unterscheidung reicht mehreren Casinos für ein Nein.
Die Konsequenz für die Praxis: Mit Revolut einzahlen funktioniert tadellos, für Gewinne brauchst du ein klassisches Schweizer Bank- oder PostFinance-Konto. Wer beides hat, kombiniert einfach – einzahlen per Revolut-Karte, auszahlen aufs Hausbank-Konto.
Revolut hat eine eingebaute Glücksspiel-Sperre. Sie ist standardmässig ausgeschaltet und lässt sich in der App aktivieren: Profil, Sicherheit, Zahlungen, «Gambling block». Die Aktivierung wirkt sofort – die Deaktivierung dagegen erst nach bis zu 48 Stunden.
Diese Verzögerung ist Absicht und der eigentliche Wert der Funktion: Ein spontaner Rückfall scheitert an der Wartefrist. Die Sperre erkennt Glücksspiel am Händlercode der Kartenzahlung; Überweisungen erfasst sie nicht. Wer sein Spielverhalten grundsätzlich einschränken will, kombiniert sie mit den Einsatzlimiten im Casino-Konto – und findet bei SOS-Spielsucht kostenlose Beratung: 0800 040 080.
Nichts, solange zwei Bedingungen stimmen: Die Zahlung läuft in Franken aus einem CHF-Guthaben, und dein Kartenlimit gibt den Betrag her. Revolut verrechnet dann weder für die Kartenzahlung noch fürs Konto etwas Zusätzliches, und die Casinos ohnehin nicht.
Teurer wird es beim Währungstausch: Im Standard-Abo ist der Wechsel bis CHF 1’250 pro Monat zum Devisenkurs frei, darüber kommt 1 Prozent dazu – und am Wochenende (Freitag 17 Uhr bis Sonntag 18 Uhr New Yorker Zeit) ein Zuschlag von 1 Prozent im Standard-Abo. Die einfache Regel: vor dem Spielen CHF im Konto halten, dann spielt der Wochenendzuschlag keine Rolle. Eine Glücksspiel-Sondergebühr, wie sie manche Kartenherausgeber verrechnen, führt Revolut in seinen Gebührenangaben nicht auf – eine ausdrückliche Zusicherung gibt es allerdings auch nicht.
Im Prinzip ja: Auch deren Karten sind Visa oder Mastercard und funktionieren fürs Einzahlen. Bei der Auszahlung nennt Swiss Casinos Yuh, Swissquote und Wise explizit als abgelehnt, mycasino schliesst Yuh ebenfalls aus. Neon taucht in keiner Casino-FAQ auf – dort entscheidet der Einzelfall.
Die Ausnahme unter den Schweizer Fintechs ist Yapeal: mycasino und Casino777 akzeptieren es ausdrücklich auch für Auszahlungen, bei Casino777 sogar in Echtzeit. Wer eine app-basierte Lösung für beide Richtungen sucht, ist dort am richtigen Ort – oder bleibt beim klassischen Bankkonto mit TWINT für die Einzahlung.
Ja, grundsätzlich bei allen acht Casinos in unserem Vergleich – über das normale Kartenfeld (Visa/Mastercard) oder via Apple Pay. Eine eigene Revolut-Option gibt es in keiner Kasse, sie ist auch nicht nötig.
Meist nicht: mycasino, Swiss Casinos und Jackpots.ch lehnen Revolut-IBANs ab, 7Melons «nicht garantiert». Plane für Auszahlungen ein klassisches Schweizer Bank- oder PostFinance-Konto ein.
Das Schweizer Revolut-IBAN ist ein virtuelles Konto, dessen formale Inhaberin die Revolut Bank UAB ist – du bist nur wirtschaftlich berechtigt. Die Geldspielverordnung verlangt aber ein Konto, das auf deinen Namen lautet, und mehrere Casinos legen das streng aus.
Für die Kartenzahlung in CHF aus CHF-Guthaben: nein. Kosten entstehen erst beim Währungstausch – über CHF 1’250 pro Monat 1 Prozent im Standard-Abo, am Wochenende mit Zuschlag. CHF-Guthaben halten löst das Problem.
Eine Glücksspiel-Sperre in der App: sofort aktivierbar, aber erst nach bis zu 48 Stunden wieder abschaltbar – genau diese Wartefrist macht sie als Selbstschutz wirksam. Sie wirkt auf Kartenzahlungen mit Glücksspiel-Händlercode.
Ja. Die Revolut Bank UAB ist eine EU-lizenzierte Bank unter EZB-Aufsicht, in der Schweiz über eine FINMA-bewilligte Gesellschaft vertreten, und die Karten stammen von einer Schweizer Herausgeberin. Die Einzahlung in ein konzessioniertes Casino ist eine normale Kartenzahlung.
Fürs Einzahlen grundsätzlich ja – mit einer Unsicherheit: StarVegas akzeptiert keine Karten ausländischer Finanzinstitute. Da die Revolut-Karten von einer Schweizer AG herausgegeben werden, sollte es funktionieren; eine offizielle Bestätigung von StarVegas gibt es aber nicht.